Viktor und die Boleboliten – Ein paar Tage unter Freunden

16.01.2026

Das Herrchen und das Frauchen mussten für ein paar Tage nach Belgien.
Für Viktor war das kein Grund zur Sorge – aber es war trotzdem ungewohnt, als die Koffer im Flur standen.

"Du kommst in der Zwischenzeit ins Hundepension Am Hochmoor", sagte das Herrchen beruhigend.
Viktor spitzte die Ohren. Am Hochmoor?
Da war er schon öfter gewesen. Ein richtig gutes Hundepension – mit Wiese, Auslauf, netten Menschen und anderen Hunden, mit denen er sich prima verstand.

Als sie ankamen, sprang Viktor aus dem Auto und schnupperte einmal tief.
Er wedelte sofort. Hier kannte er die Wege, die Gerüche – und die Begrüßung war herzlich.

"Na, Viktor, wieder da!", schien alles zu sagen: die Wiese, die Hunde, sogar der Wind.
Schon nach kurzer Zeit spielte er mit den anderen, rannte, wälzte sich, und abends war er angenehm müde – zufrieden, so wie nur ein Hund zufrieden ist, der sich wohlfühlt.

Zu Hause blieben die Boleboliten.
Die blaugrauen Vögtländer Hühner wurden von den Nachbarinnen versorgt.
Futter, frisches Wasser, ein kurzer Blick in den Stall – und natürlich ein paar freundliche Worte dazu.

Die Boleboliten gackerten zufrieden.
Sie mochten die Nachbarinnen, und sie fanden: Ein bisschen Abwechslung schadet nie.

So vergingen die Tage für alle ganz ruhig.
Viktor hatte im Am Hochmoor eine gute Zeit unter Hundefreunden,
und zu Hause lief alles zuverlässig weiter.

Und als Herrchen und Frauchen wiederkamen, war alles genau so, wie es sein sollte:
Viktor glücklich, die Boleboliten geschniegelt und satt –
und der Hof wieder komplett.